Schon in den letzten Jahren stieg das Business des Online Marketings an. Nur wenige hätten sich allerdings eine Welt vorstellen können, die sich hauptsächlich nur noch online abspielt.

Ob Kundengespräch, Meetings, Unterricht oder ein normales Treffen unter Freunden, all das findet heute fast ausschließlich online statt.

Die Onlinewelt blüht auf, immer weitere Funktionen werden entdeckt und gelauncht. Streamingdienste wie YouTube, Netflix und Amazon haben an Marktanteilen zugelegt und gehen somit als Gewinner aus der Krise hervor. Auch die Bedeutsamkeit von anderen Anbietern, die auf Online-Plattformen beruhen, wie WhatsApp, Skype und Zoom konnte maßgeblich verstärkt werden.

Vor wenigen Jahren erschien der Job als Influencer/in als unsicher, zweitrangig und unseriös. Schaut man heute genauer hin, erkennt man schnell, dass das Social Media-, Content- und Influencer Marketing zu den angesagtesten Berufen aktuell gehört.

Der Grund hierfür: Das Internet schläft nie, die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Öffnungszeiten, Begrenzung der Kunden auf der Kauffläche oder eine Maskenpflicht? Kennt das Internet bekanntlich nicht. Die Argumente für ein Online-Shopping-Erlebnis nehmen tagtäglich zu. Warum sich mit dem Auto in die stressüberhäufte Innenstadt begeben, wenn die nötige Hose auch bequem auf dem heimischen Sessel bestellt werden kann? Gegen eine Autofahrt ins Stadtzentrum sprechen einige Dinge wie: Wirtschaftlichkeit, Umweltbelastung und Zeit.

Aufgrund der Pandemie haben zahlreiche Unternehmen das Nachsehen: Die Kurzarbeitsquote in Deutschland hat sich im Januar 2021 abermals erhöht, nachdem sich diese im Laufe der Pandemieentwicklung für deutsche Verhältnisse bereits deutlich ausgebaut hatte.

Der Einzelhandel ist dabei der größte Verlierer, hat er doch im Vertrauen auf politische Aussagen von Seiten des Gesundheitsministeriums im Oktober 2020 bereits Einkäufe für die Wintersaison getätigt. Der Absatz dieser Ware im stationären Einzelhandel ist aufgrund des aktuellen Lockdowns schier unmöglich. All jene, die sich ein Standbein im E-Commerce verschafft haben, sind nun breiter aufgestellt, um einen möglichen Umsatzverlust entgegenwirken zu können. Spätestens jetzt werden wohl auch die letzten Einzelhändler auf das Trittbrett E-Commerce aufspringen, um auch hier die Verluste minimieren zu können. Dabei ist anzumerken, dass Firmen die erst jetzt erste Erfahrungen im Online Marketing sammeln, einen gehörigen Wettbewerbsnachteil aufarbeiten müssen. Erfolgreiche Unternehmen können bereits jahrzehnte alte Erfahrungen im Online-Marketing vorweisen.

Umfrage zur Änderung des Einkaufsverhaltens während der Corona-Krise 2020

Im November 2020 gaben 26 Prozent der Befragten an, dass sie Einkäufe, die sie normalerweise im Geschäft erledigen, online getätigt haben. Damit stieg der Anteil der Befragten, die Online-Einkäufe während der Corona-Krise bevorzugen, um 13 Prozentpunkte im Vergleich zur 12. Kalenderwoche an.

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Quelle: Statista.com

Heute lässt sich im Nachhinein deutlich erkennen, wie wichtig es ist, das Kaufverhalten von (potenziellen) Kunden zu kennen und analysieren zu können. „Global-Player“ wie beispielweise Amazon machen es vor: Wurde Jeff Bezos (Gründer Amazon) anfangs noch für seine Visionen belächelt, verzeichnete „Amazon“ im vergangenen Jahr 2020 unglaubliche Rekordumsätze.

Kurzgefasst: Wer die Probleme der Krise verstanden hat, kann eben jene nutzen, um von den daraus entstehenden Chancen zu profitieren. Mithilfe des Internets lassen sich ganz neue Märkte und Kundengruppen erschließen, die für einige Unternehmen bis dato unerreichbar waren.

Wir als Marketing-Experten kennen alle Mittel und Wege, Unternehmungen jeglicher Art einen erfolgreichen Internetauftritt zu verschaffen, der zu begeistern weiß und das Kundenportfolio deutlich erweitert. Die Uhr tickt, die Zeit rennt: Je früher man anfängt, desto eher können die Vorteile des Online-Marketings ausgeschöpft werden.