Neuerdings spricht jeder über Clubhouse, eine Audio-Only-App welche 100 Millionen US-Dollar wert ist, ausschließlich via Audio genutzt wird und auf Live Gespräche setzt.

Viele Prominente wie Oprah Winfrey, Drake und Paris Hilton nutzen die App bereits. Auch in Deutschland steigt die Rate der Nutzer täglich. Politiker, Influencer und Experten, wie z.B. aus dem Marketing, geben in virtuellen Räumen ihre Expertise preis und sorgen für interessante Diskussionen. Die Räume können öffentlich, aber auch privat und nur für ausgewählte Teilnehmer/innen stattfinden. Mittlerweile liegt die Downloadrate dieser App auf Platz 2 in Deutschland und hat somit sogar die App Telegram geschlagen. Solche Fakten erhöhen die Neugierde, warum ist das so? Was macht diese App so besonders?

Die aus den USA stammende App Clubhouse wurde vom Unternehmen Alpha Exploration Co. entwickelt und schon im Mai 2020 veröffentlicht. Ganz neu ist diese also nicht, dennoch hat sie in den letzten Tagen für viel Aufsehen gesorgt.

Was an der App fehlt, macht sie zugleich besonders. Das beobachtet fühlen fällt hier weg, denn die Option für die Kamera besteht erst gar nicht. Ohne Likes vergeben zu können und Kommentare zu hinterlassen, werden hier Gespräche geführt und man kann sich mit anderen gleich interessierten einfach connecten.

Die Nutzer dieser App werden zwischen Moderatoren, aktiven Sprechern und stillen Zuhörern unterschieden. Moderatoren des jeweiligen Talks, oder auch Podcasts können den aktiven Sprechern, die sich per „Hand heben“ melden mit auf die Bühne nehmen und ihnen somit das Wort erteilen. Auch kann man per Kalendereintrag Themen im Voraus einplanen, sodass sich Interessierte diesen Termin freihalten können.

Bislang umschlägt die Social-Media-App aber auch sehr viel Kritik:

  • Nur für iOS Nutzer
  • Nur über Einladung eines bereits Clubhouse Nutzers
  • Datenschutzrichtlinien werden hinterfragt

Diese Exklusivität in der Social-Media Branche wird stark umstritten. Es wird über „Ausgrenzung“ und „Blase“ gesprochen. Neben alldem geht noch einher, dass die App auf Kontakte des jeweiligen Nutzers zugreifen möchte und somit gegen die Datenschutzrichtlinien agiert. Ähnlich wie bei Whatsapp ist die Clubhouse App als nicht sehr sicher eingestuft.

Credits: Kanzlei WBS 

Laut Herstellern ist das aber nur die erste Version und es folgt eine weitere Entwicklung. Wir werden diese Thematik weiter beobachten und sind gespannt!